Wichtige Faktoren bei der Auswahl eines Behälters für Ihren Dosierinhalator

Ein typisches MDI-System beinhaltet einen Metallbehälter, der das Medikament in Form eines unter Druck stehenden Aerosols enthält. Ein Deckel, der das Medikamenten-Dosierventil beinhaltet, ist auf den Mund des Behälters gecrimpt und das gesamte System wird durch einen Plastiksprühkopf abgeschlossen, durch welchen der Patient das Medikament inhaliert. Da Behälter, im Gegensatz zu Ventilen, Sprühköpfen und Dosiszählern, keine sich bewegenden Teile haben, können Entwickler diese Komponente als selbstverständlich erachten. MDIs können jedoch eine wichtige Rolle spielen, die weit über die Lagerung der Rezeptur hinausgeht und erhebliche Auswirkungen auf die Produktstabilität und Haltbarkeit, Patientensicherheit und Dosierungskonsistenz haben kann.

Seit der Einführung des ersten Dosierinhalators (Metered Dose Inhaler – MDI) im Jahr 1956 haben sich die Herstellungsverfahren, Fülltechnologien und Arzneimittel-Formulierungen beträchtlich entwickelt, um den Änderungen an Industriestandards und Regulierungen gerecht zu werden. Darüber hinaus sind viele neue MDI-Komponenten verfügbar geworden. Obwohl der Behälter die einfachste Komponente in einem MDI-System ist, haben technologische Fortschritte zur Einführung von Optionen geführt, die die Wahl zunehmend schwieriger machen.

Bei der Wahl des geeigneten Behälters sind die vom Dosierinhalator bereitgestellte Anzahl an Medikamentendosen, die Wirksubstanz und die physikalischen und chemischen Eigenschaften der Rezeptur zu berücksichtigen. Eine unpassende Wahl kann dazu führen, dass der Patient weniger als die verschriebene Medikamentendosis erhält, was bei der Behandlung von lebensbedrohlichen Atemproblemen ein kritisches Problem darstellen kann.

Faktoren bei der Behälterauswahl
Behältergröße
Die Behältergröße hängt hauptsächlich von den Dosierungsanforderungen und folglich vom Volumen der Arzneimittelformulierung ab. Das Volumen jeder Dosis und die Anzahl der Dosen pro Behälter bestimmt das Behältervolumen. Je größer der Behälter, desto größer muss folglich der Sprühkopf sein, wodurch die Tragbarkeit und Ergonomie beeinflusst werden können. Die Abmessungen des Behälters müssen auch mit den anderen MDI-Komponenten abgestimmt werden, besonders mit dem Ventil, um ein Auslaufen zu verhindern.

Die Behälter sind in vielen verschiedenen Standardgrößen erhältlich, normalerweise von ca. 10 ml bis 30 ml. 

Behältermaterial

Die meisten weltweit hergestellten Behälter sind aus Aluminium, da es zu den meisten Rezepturen kompatibel ist. Aluminium bringt als Material verschiedene Herausforderungen mit sich, aber Hersteller haben Wege gefunden, mit diesen Problemen umzugehen. Beispielsweise reagiert Aluminium mit manchen Rezepturen. Hersteller bringen deshalb eine Barrierebeschichtung an der Innenseite des Behälters an, um einen Abbau zu verhindern.

Mit dem Wechsel von FCKW- zu HFA-Treibstoffen Ende 2008, müssen Behälter nun höheren Drücken als in der Vergangenheit standhalten. Diese Drücke sind bei HFA-Treibmitteln mit 134a bei 20° um das fünffache höher als bei FCKW-Treibmitteln (siehe Tabelle 1). Als Folge davon müssen Aluminiumbehälter eine höhere Stärke haben, sodass Hersteller heute dickwandige Aluminiumbehälter anbieten. Diese verstärkten Aluminiumbehälter haben auch einen stärkeren Boden und Hals, was sie robuster für die Hochgeschwindigkeitsbefüllung und -Crimping macht.

 

MDI Cans

 

 

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